TRACING THE NEGATIVE SPACE

HOLOGRAPHIC 3D DANCE PERFORMANCE                              KONZEPT: ANGELIKA MEINDL MAHNECKE

Dieses Projekt wurde durch den FFF Bayern gefördert.

Vergabeentscheidung Extended Realities XR vom 25.06.2020:  Projektentwicklung XR4

das Projekt wurde am 26.03.2021 im VRlab im Deutschen Museum mit einer Präsentation des Prototypen vorgestellt .

SHORT SYNOPSIS

 

Ein künstlerisches MIXED REALITY-Stück, das - für uns Menschen - kaum wahrnehmbare energetische Vorgänge in unser Umgebung sichtbar macht und diese in Verbindung mit Tanzperformances in eine künstlerisch-poetische Bildsprache umsetzt.

 

Jede Bewegung hinterlässt Spuren in ihrem energetischem Umfeld, Muster die wir nicht sehen, aber erspüren. Unsere Körper sind zusammengesetztvaus Millionen, sich in ständigem Wandel befindlicher Energiepartikel. Diese Bewegungen beeinflussen ihr Umfeld und formieren es neu.  Der verborgene Tanz dieser Kräfte im negativen Raum ist eine Art Parallelwelt, die wir mithilfe moderner XR- und neuer Medien-Technologie sichtbar machen.

 

Aus den Bewegungen der Tänzer*innen entstehen digitale Abbilder/Avatare, diese wiederum tragen die Energie der Bewegungen der Tänzer*innen hinaus in den amorphen Raum. Ein Strudel aus Energiepartikeln lässt Bilderformen entstehen, die sich zusammenfügen aus den Bewegungen der Tänzer*innen, um an anderer Stelle in eine neue Form zu fließen. Alles ist Bewegung, alles ist in einem sich ständig wandelnden Fluss, der Darsteller und Betrachter gleichermaßen umgibt.

 

 

Tanz findet normalerweise auf einer Bühne statt, die Zuschauer*innen hingegen befinden sich im Stillstand.

Die Idee unserer medialen Szenographie ist jedoch, daß der Raum selbst dynamisch ist und Betrachter*innen durch ihre eigene Bewegungen die Dramaturgie steuern, so die Inszenierung partizipativ mit gestalten und dadurch Teil der Szenographie werden. Für die künstlerische und choreographische Arbeit eröffnen sich durch die Einbeziehung der virtuellen Ebene ein großes, in den nächsten Jahren noch auszulotendes, aufregendes neues Gebiet. Denn die Arbeit mit der „virtuellen Realität“ ist noch ein relativ junges und unerforschtes Gebiet in der künstlerischen Darstellung.

 

 

In unserer Arbeit befassen wir uns nicht nur mit der zeitgenössischen Choreografie des Tanzes selbst, sondern auch mit wissenschaftlichen Themen der Bewegung und dem sogenannten Negativraum; also den physikalischen Kräften zwischen Objekten, die wir in unserer Ausstellung/Performance sichtbar und den Rezipienten dreidimensional visuell erfahrbar machen wollen.

 

 

Nach über 2 Jahren des eingeschränkten Kulturerlebens sehnt sich das Publikum nach erfahrbaren Erlebnissen. Die technische Entwicklung der letzten Jahre erlaubt zusätzlich eine Steigerung des Erlebnisses und der Wahrnehmung. In dieser Kombination der realen und virtuellen Welten liegen neue Optionen für Theater, museale Ausstellungsszenarien und Show-Entwicklung.

 

Mit “Tracing the negative Space” werden neue Möglichkeiten von Tanz und neuen Medien erkundet.  Die Integration der neuen Medien folgt dem Ansatz eines interaktiven Dialogs zwischen den Tänzern, den Rezipienten und dem visualisierten 3-dimensionalen Raum.

 

Making of Video

VISION STATEMENT

 

Die visuellen Grenzen zwischen Live-Performance, Projektionen und Publikum lösen sich auf.

Der Raum, das Bühnenbild und die Darsteller verschmelzen zu einer einzigen, visuell wahrnehmbaren,

dreidimensionalen „Hyperwelt“.

 

Ziel unseres Projektes ist es, neuartige real / virtuelle „Bühnen"Welten" zu kreieren

mit einer Echtzeitdarstellung des 3D projizierten Bühnenbildes bei zeitgleicher Interaktion des Rezipienten.

Eine Multi-User-Interaktion mit Bewegungsschöpfungen der Tänzer und dem Zuschauer.

 

 

TECHNIK

 

Die Bewegungsdaten der Tänzer*innen werden über einen Mocap Datenanzug wireless in Echtzeit

an eine Game Engine gesendet, dort verarbeitet und über fünf 3D Projektoren im Raumdreidimensional dargestellt.

Die Zuschauer*innen befinden sich in mitten der Projektionen.

Es werden nicht nur Tänzer und „Avatare“ gemeinsam choreographiert, sondern auch Räume,

Projektion und Darsteller vermischen sich. Gemeinsam mit ihnen tauchen wir ein in den

dreidimensionalen „Hyperraum“, in dem alles möglich ist und Raum und Zeit sich aufgelöst haben.

 

 

VISION STATEMENT

 

Stellen wir uns vor, die visuellen Grenzen zwischen Live-Performance, Projektionen und Publikum lösen sich auf. Der Raum, das Bühnenbild und die Darsteller verschmelzen zu einer einzigen, visuell wahrnehmbaren, dreidimensionalen „Hyperwelt“. Ziel unseres Projektes ist es neuartige real / virtuelle „Bühnen"Welten" zu kreieren mit einer Echtzeitdarstellung des 3D projezierten Bühnenbildes bei zeitgleicher Interaktion des Rezipienten. Eine Multi-User-Interaktion mit Bewegungsschöpfungen der Tänzer und dem Zuschauer.

 

Für das Publikum erschließen sich nahezu endlose Dimensionen, die unsere Wahrnehmung herausfordern und die Fantasie beflügeln. Durch den Einsatz moderner Motion-Tracking Systeme, die in Echtzeit an digitale „Avatare“ gekoppelt sind, gewinnt z. B. im zeitgenössischen Tanz die Choreografie Dimensionen und Bewegungsschöpfungen, deren Vorstellungskraft nur wir selbst Grenzen setzen.

 

Es werden nicht nur Tänzer und „Avatare“ gemeinsam choreografiert, sondern auch Räume, Projektion und Darsteller  vermischen sich. Gemeinsam mit ihnen tauchen wir ein in den dreidimensionalen „Hyperraum“, in dem alles möglich ist und Raum und Zeit sich aufgelöst haben.

Ausstellungsszenario

Presse: FILM NEWS 

Immersive realtime 3D Projektion

 

Video

Projektphase im VRlab im Deutschen Museum

 

Bilder:  Projektentwicklung

Förderer und Kooperationspartner                                       

Wir bedanken uns bei unseren Partnern die dieses Projekt unterstütz haben !


Julius Windhorst / FFF Bayern
Georg Hohmann / VRlab Deutsches Museum
Andrea Geipel /  VRlab Deutsches Museum
Alexander Schmidt /  VRlab Deutsches Museum
Guido Kilfitt / VRlab Deutsches Museum
Aleksandar Stajic / VRlab Deutsches Museum
Kulturreferat der Landeshaupstadt München
René Wagner / Okulon
Michael Bucher / Mifcom
Fred Lutz
Claudia Mittermaier