HOLOGRAPHIC 3D DANCE PERFORMANCE & INSTALLATION
zu sehen vom 11.05. bis 21.05.2023 im Studio 1 / Muffatwerk München
Angelika Meindl - Künstlerische Leitung I Choreographie
Tobias Gremmler - Visual Artwork
Federica Fani - Tanz
Thomas Mahnecke - Technische Leitung I Technisches Design, Entwicklung
Bashira Cabbara, Synaesthetica - Produktionsleitung, Jonathan Emilius-Lichtdesig
Dieses Projekt wurde in der Rubrik Extended Realities, innovative XR Formate
durch den FFF Bayern gefördert.
TRACING THE NEGATIVE SPACE , Installation und Tanzperformance (live)
Videolink
Ein zentrales Anliegen von Tracing the Negative Space ist es, das Unsichtbare sichtbar zu machen: energetische Vorgänge, die man sonst nur spürt, werden erlebbar. Angelika Meindl, Tobias Gremmler und Thomas Mahnecke übersetzen dafür die Bewegungen der Tänzerin in visuelle Kompositionen, die den Raum füllen und sich wie eingefrorene Spuren von Zeit und Energie entfalten. Die Projektionen erinnern an Landschaften, Architektur oder abstrahierte Strukturen und machen die Dynamik des Tanzes als manifestierte Energie erfahrbar.
In der begleitenden Installation können die Zuschauer*innen die Visualisierungen um sich herum erleben – sowohl zweidimensional als auch dreidimensional stereoskopisch – und in die energetische Formwelt eintauchen, die durch die Bewegungen der Tänzerin entsteht. Die langjährige Zusammenarbeit von Angelika Meindl und Thomas Mahnecke, ergänzt durch Tobias Gremmlers Visualisierungen, schafft eine Welt, in der das Unsichtbare sichtbar und der Tanz in Raum, Zeit und Energie unmittelbar erfahrbar wird.
Künstlerische Leitung / Choreografie: Angelika Meindl
Visual Artwork: Tobias Gremmler
Tanz: Federica Faini
Technische Leitung: Thomas Mahnecke
Technik: Alexander Schmidt
Komposition: Mindy Meng Wang
Lichtdesign: Jonathan Emilius
Kostüm: Katharina Brehm
Produktionsleitung: Bashira Cabbara / SYNAESTHETICA
Bilder der Prototypen Entwicklung im Deutschen Museum Mènchen / VR Abteilung
Mit Tracing the Negative Space wird das Unsichtbare sichtbar: Die Tänzerin verwandelt ihre Bewegungen in Echtzeit in eine digitale Partikelwelt, die auf der Projektionsfläche lebendig wird. Bewegung, Energie und Raum verschmelzen zu einem immersiven Erlebnis, das die Zuschauer*innen mitten in der Projektion spüren können.
Das technische System aus Motion-Capture, Game Engine und drei Projektoren schafft eine interaktive 3D-Performance, die den Raum zwischen Bühne und Publikum aufhebt. Gefördert vom FFF Bayern als eines von nur sechs ausgewählten Projekten, eröffnet dieses Werk eine Welt, in der Tanz und Technologie zu einer spürbaren, räumlichen Kraft werden.
Angelika Meindl, von einer Münchner Tageszeitung als „Enfant terrible der Münchner Tanzszene“ bezeichnet, hat seit den 1980er Jahren die Grenzen von Tanz, Performance und Medienkunst immer wieder neu ausgelotet. Geboren in Nürnberg, erhielt sie ihre Ballettausbildung in Kanada und Deutschland und studierte anschließend zeitgenössischen Tanz bei renommierten Lehrern in London, Stuttgart, Berlin und München. Schon früh prägte sie die Münchener Tanzszene maßgeblich als Gründungsmitglied der Tanztendenz München und als künstlerische Leiterin des Kollektivs ArtGenosseN.
Meindls künstlerische Arbeit ist interdisziplinär: Tanz, Sprache, Musik und visuelle Medien verschmelzen in ihren Produktionen zu lebendigen Gesamtkunstwerken. Sie entwickelte mehr als 15 abendfüllende Inszenierungen, die national und international gezeigt wurden – in Kanada, den USA, Schweden, Frankreich und Österreich. In ihren Installationen übernimmt sie die Rolle der „Choreografin der Bilder“ und lädt das Publikum ein, Teil der kreativen Dynamik zu werden.
Seit dem Jahr 2000 arbeitet sie eng mit dem Videodesigner Thomas Mahnecke zusammen. Gemeinsam entstehen komplexe Videoinstallationen und Performances, die modernste Medientechnologien, 3D-Projektionen und zeitgenössischen Tanz zu immersiven Erlebnissen verbinden. Ein herausragendes Beispiel ist Tracing the Negative Space, präsentiert beim DANCE Festival 2023 in München: Bewegungen der Tänzerin werden in Echtzeit erfasst und in digitale Partikelwelten auf der Projektionsfläche übersetzt, sodass das Publikum mitten in einer energetischen, räumlichen Formwelt steht. Diese Arbeit wurde durch den FFF Bayern gefördert und war eines von nur sechs ausgewählten Projekten.
Neben Tanz und Medienkunst ist Meindl auch als Musikerin und Lyrikerin tätig. Ihr interdisziplinärer Ansatz und ihr beständiges Streben nach Innovation machen sie zu einer wegweisenden Künstlerin, die die Schnittstellen zwischen Körper, Technologie und Kunst kontinuierlich neu definiert – und dabei stets das Unsichtbare sichtbar macht.
Website https://www.meindltanz.com/
Tobias Gremmler, verantwortlich für die Visualisationen,
ist ein Pionier der Medienszenographie, der den Umfang der Möglichkeiten der Performance Kunst immer wieder neu erfindet. Gremmler begann seine Karriere im Theater, wo er Musik für Tanz komponierte. Das Theater umfasst ein breites Spektrum an künstlerischen Disziplinen wie Tanz, Bühnen- und Kostümbild und darstellende Kunst. Gremmler sieht in der digitalen Welt eine ähnliche Bandbreite: “Beide Bereiche überschreiten die Grenzen der Realität, indem sie virtuelle Szenarien schaffen”.
Gremmler kombiniert digitale Medien, Bewegungsgraphiken, Interface-Design und Musik mit kühnen künstlerischen Erkundungen und schafft einzigartige, beeindruckende Erlebnisse für Theater und Tanzproduktionen, Konzerte und Ausstellungen (beispielsweise Musikvideos und Stage Visuals für Björk, Visualisierung von Klängen und Bewegungen für das London Symphonic Orchestra mit Sir Simon Rattle, Ausstellung “Fields” auf der Biennale von Venedig etc.).
“I´m interested in showing the invisible. To give shape to underlying forces and hidden structures“
Website http://www.tobiasgremmler.de/index.html
Interview: https://openlab.fm/news/artists-interview-tobias-gremmier
Twitter https://twitter.com/TobiasGremmler?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Eauthor
https://weareplaygrounds.nl/artist/tobias-gremmler/
Thomas Mahnecke, verantwortlich für die technische Entwicklung des Systems und Projektleiter,
ist der kreative Kopf hinter der technischen Umsetzung von Tracing the Negative Space. Seit über 20 Jahren entwickelt er interaktive Multimedia- und 3D-Rauminstallationen, in denen moderne Technologien und klassische Bühnentechniken zu neuen visuellen Ausdrucksformen verschmelzen. Sein besonderes Augenmerk liegt auf dreidimensional wirkenden Lichtprojektionen, die Räume transformieren und das Publikum in eine fühlbare, erlebbare Welt eintauchen lassen.
In enger Zusammenarbeit mit Angelika Meindl werden die Bewegungen der Tänzerin in Echtzeit erfasst und in digitale Partikelwelten übersetzt, die Projektionsflächen und Raum zu einer lebendigen Bühne erweitern. Mahnecke schafft so Räume, die durch Licht nicht nur sichtbar, sondern spürbar und erlebbar werden – Orte, an denen Technologie, Tanz und Wahrnehmung zu einem immersiven Gesamterlebnis verschmelzen.
Wie er selbst sagt:
„Videoprojektionen erschaffen neue Erzählebenen und eröffnen neue visuelle Dimensionen und Räume – Räume, die in uns durch Licht sichtbar, erfahrbar und wahrnehmbar werden.“
Website: https://www.thomasmahnecke.com/
Ausstellungsszenario
Presse: FILM NEWS
Immersive realtime 3D Projektion
Making off_02 Entwicklung Prototyp / Visuals: Tobias Gremmler
Making off_03 Entwicklung Prototyp / Visuals: Tobias Gremmler
Making off_03 Entwicklung Prototyp / Visuals: Tobias Gremmler
Bilder: Projektentwicklung im VR Lab des Deutschen Museum München 2021-2022
Wir bedanken uns bei unseren Freunden und Partnern die dieses Projekt unterstütz haben,
ohne Sie wäre alles nicht möglich gewesen
Julius Windhorst / FFF Bayern
Georg Hohmann / VRlab Deutsches Museum
Andrea Geipel / VRlab Deutsches Museum
Alexander Schmidt / VRlab Deutsches Museum
Guido Kilfitt / VRlab Deutsches Museum
Aleksandar Stajic / VRlab Deutsches Museum
Mike Aumiller / sideffects
Raphael Kurig & Christian Gasteiger / We are Video
Thorsten & Heiko Hoffann / Etha international
Kulturreferat der Landeshaupstadt München
René Wagner / Okulon
Michael Bucher / Mifcom
Fred Lutz
Claudia Mittermaier