Project idea:

 

TRACING THE NEGATIVE SPACE (Working title) 

a study on dance exhibition,  a dance / XR exhibition in a Museum / Gallery 

in a three-dimensional stereoscopic representation

 

 

Video: Tobias Gremmler

 

 Artist collective:

 

Creativ Director: Angelika Meindl Mahnecke

 

Lead Design: Tobias Gremmler, work

 

Project management and technical development: Thomas Mahnecke

 

Dancers: Elolodie Lavoignat, Laura Manz

 

 

Dieses Projekt wurde durch den FFF Bayern gefördert.

 

das Projekt wurde am 26.03.2021 im VRlab im Deutschen Museum mit einer Präsentation des Prototypen vorgestellt und ist abgeschlossen.

 

FFF Bayern

Vergabeentscheidung Extended Realities XR vom 25.06.2020:  Projektentwicklung XR4

 

Mensch Maschine Cyborg Dancing Antragsteller:  Thomas Mahnecke und Angelika Maria Meindl Mahnecke, München Plattformen: Ortsgebundene VR Experience für Oculus Rift

 

Bei dem Projekt handelt es sich um die Entwicklung eines technischen Dispositivs aus Soft-und Hardware-Komponenten, mit dem eine immersive, interaktive, bewegungsgesteuerte VR-/3D-Videotanzperformance ermöglicht werden soll. Inhaltlich setzt sich die Performance mit dem Konflikt zwischen dem technikgetriebenen Streben nach Perfektion und Effizienz sowie der Sehnsucht des Einzelnen, sich selbst zu finden und zu erfahren, auseinander. Mittels 3D-Projektoren und einem dreidimensionalen Klangfeld soll das Dispositiv von Bühne und Zuschauerraum aufgehoben werden und ein sich ständig verändernder Raum entstehen. Visuelle und auditive Elemente sollen dabei über Sensoren mit den Bewegungen der Tänzer interagieren.

This project was funded by the FFF Bayern and supported by the Deutsches Museum / VRlab through a cooperation.

 

The project was presented on March 26th, 2021 in the VRlab in the Deutsches Museum with a presentation of the prototype and has been completed.

 

FFF Bavaria

Award decision Extended Realities XR from June 25th, 2020: Project development XR4

 

Human Machine Cyborg Dancing Applicant: Thomas Mahnecke and Angelika Maria Meindl Mahnecke, Munich Platforms: Location-based VR Experience for Oculus Rift

 

The project is about the development of a technical set of software and hardware components with which an immersive, interactive, motion-controlled VR / 3D video dance performance is to be made possible. In terms of content, the performance deals with the conflict between the technology-driven striving for perfection and efficiency and the longing of the individual to find and experience himself. By means of 3D projectors and a three-dimensional sound field, the dispositive of stage and auditorium is to be lifted and a constantly changing space is created. Visual and auditory elements should interact with the movements of the dancers via sensors.


 

die Bewegungsdaten der Tänzerin werden über einen Mocap Datenanzug wireless in Echtzeit an eine Game Engine gesendet, dort verarbeitet und über 5  3D Projektoren im Raum dreidimensional dargestellt. Die Zuschauer befinden sich in mitten der Projektionen. 

 

 

 

 

the movement data of the dancer is sent wireless in real time to a game engine via a Mocap data suit, processed there and displayed in three dimensions via 5 3D projectors. The audience is in the middle of the projections.

 


 

 

Beschreibung des Projektes:

 

Jede Bewegung hinterlässt Spuren in ihrem energetischem Umfeld, Muster die wir nicht sehen aber erspüren. Unsere Körper sind zusammengesetzt aus Millionen sich in ständigem Wandel befindlicher Energiepartikel. Diese Bewegungen beeinflussen ihr Umfeld und formieren es neu. Der verborgenen Tanz dieser Kräfte im negativen Raum ist eine Art Parallelwelt die wir mithilfe moderner XR- und neuer Medien-Technologie sichtbar machen wollen.

 

Aus den Bewegungen der Tänzer*innen entstehen digitale Abbilder/Avatare, diese wiederum tragen die Energie der Bewegungen der Tänzer*innen hinaus in den amorphen Raum. Ein Strudel aus Energiepartikeln lässt Bilderformen entstehen, die sich zusammenfügen aus den Bewegungen der Tänzer*innen, um an andere Stelle in eine neue Form zu fließen. Alles ist Bewegung, alles ist in einem sich ständig wandelnden Fluss der Darsteller und Betrachter gleichermaßen umgibt.

 

Die Eröffnung der Installation ist mit einer live Performance geplant, kann aber je nach Situation auch ohne live Tanz aufgeführt werden.

 

 Description of the project:

 

Every movement leaves traces in your energetic environment, patterns that we do not see but feel. Our bodies are composed of millions of constantly changing energy particles. These movements influence their environment and reform it. The hidden dance of these forces in negative space is a kind of parallel world that we want to make visible with the help of modern XR and new media technology.

 

From the movements of the dancers, digital images / avatars are created, which in turn carry the energy of the movements of the dancers out into the amorphous space. A vortex of energy particles creates picture forms that combine from the movements of the dancers in order to flow into a new form elsewhere. Everything is in motion, everything is in a constantly changing flow that surrounds the performer and the viewer alike.

 

The opening of the installation is planned with a live performance, but depending on the situation it can also be performed without live dance.

 

 



Immersive realtime 3D Projektion

 

Video

 

Synopsis

 

Tanz findet normalerweise auf einer Bühne statt und der Zuschauer befindet sich im Stillstand. 

 

Die Idee unserer medialen Szenographie ist jedoch, daß der Raum selbst mit dynamisch ist und der Betrachter durch seine eigene Bewegungen die Dramaturgie steuert und so die Inszenierung partizipativ mit gestaltet, und dadurch Teil der Szenografie wird. Für die künstlerische und choreographische Arbeit eröffnen sich durch die Einbeziehung der virtuellen Ebene ein großes in den nächsten Jahren noch auszulotendes aufregendes neues Gebiet. Denn die Arbeit mit der „virtuellen Realität“ ist noch ein relativ junges und unerforschtes Gebiet in der künstlerischen Darstellung. 

 

In unserer Arbeit befassen wir uns nicht nur mit der zeitgenössischen Choreografie des Tanzes selbst, sondern auch mit wissenschaftlichen Themen der Bewegung und dem sogenannten negativ Raum also den physikalischen Kräften zwischen Objekten die wir in unserer Ausstellung/Performance sichtbar und den Rezipienten dreidimensionavisuellerfahrbar machen wollen.  

 

Wir zielen darauf ab, neue Möglichkeiten von Tanz und neuen Medien zu erkunden. Die Integration der neuen Medien folgt dem Ansatz einen interaktiven Dialog zwischen den Tänzern, den Rezipienten und dem visualisierten 3 dimensionalen Raum herzustellene dancers, the recipients and the visualized 3-dimensional space.

Dance usually takes place on a stage and the spectator is standing still.

 

The idea of our media scenography, however, is that the space itself is dynamic and the viewer controls the dramaturgy through his own movements and thus participates in shaping the staging and thus becomes part of the scenography. For artistic and choreographic work, the inclusion of the virtual level opens up a large, exciting new area that will be explored over the next few years. Because working with “virtual reality” is still a relatively young and unexplored area in artistic representation.

 

In our work we not only deal with the contemporary choreography of dance itself, but also with scientific topics of movement and the so-called negative space, i.e. the physical forces between objects that we want to make visible in our exhibition / performance and make the recipient tangible in three dimensions.

 

We aim to explore new possibilities of dance and new media. The integration of the new media follows the approach of creating an interactive dialogue between the dancers, the recipients and the visualized 3-dimensional space.


Projektphase im VRlab im Deutschen Museum

 

Beschreibung des Formates:

 

Stellen wir uns vor, die visuellen Grenzen zwischen Live-Performance, Projektionen und Publikum lösen sich auf. Der Raum, das Bühnenbild und die Darsteller verschmelzen zu einer einzigen, visuell wahrnehmbaren, dreidimensionalen „Hyperwelt“. Ziel unseres Projektes ist es neuartige real / virtuelle „Bühnen"Welten" zu kreieren mit einer Echtzeitdarstellung des 3D projezierten Bühnenbildes bei zeitgleicher Interaktion des Rezipienten. Eine Multi-User-Interaktion mit Bewegungsschöpfungen der Tänzer und dem Zuschauer.

 

Für das Publikum erschließen sich nahezu endlose Dimensionen, die unsere Wahrnehmung herausfordern und die Fantasie beflügeln. Durch den Einsatz moderner Motion-Tracking Systeme, die in Echtzeit an digitale „Avatare“ gekoppelt sind, gewinnt z. B. im zeitgenössischen Tanz die Choreografie Dimensionen und Bewegungsschöpfungen, deren Vorstellungskraft nur wir selbst Grenzen setzen.

 

Es werden nicht nur Tänzer und „Avatare“ gemeinsam choreografiert, sondern auch Räume, Projektion und Darsteller  vermischen sich. Gemeinsam mit ihnen tauchen wir ein in den dreidimensionalen „Hyperraum“, in dem alles möglich ist und Raum und Zeit sich aufgelöst haben.

Description of the format:

 

Let's imagine the visual boundaries between live performance, projections and audience dissolve. The room, the stage design and the actors merge into a single, visually perceptible, three-dimensional “hyperworld”. The aim of our project is to create new real / virtual "stage" worlds "with a real-time display of the 3D projected stage setting with simultaneous interaction of the recipient. A multi-user interaction with movements created by the dancers and the audience.

 

Almost endless dimensions open up for the audience, which challenge our perception and inspire the imagination. Through the use of modern motion tracking systems, which are linked to digital "avatars" in real time, z. B. in contemporary dance the choreography dimensions and movement creations whose imagination only we ourselves set limits.

 

Not only are dancers and “avatars” choreographed together, rooms, projections and performers also mix. Together with them we dive into the three-dimensional "hyperspace", in which everything is possible and space and time have dissolved.


Bilder:  Projektentwicklung

Förderer und Kooperationspartner                                        Sponsors and cooperation partners

Wir bedanken uns bei unseren Partnern die dieses Projekt unterstütz haben !


Julius Windhorst / FFF Bayern
Georg Hohmann / VRlab Deutsches Museum
Andrea Geipel /  VRlab Deutsches Museum
Alexander Schmidt /  VRlab Deutsches Museum
Guido Kilfitt / VRlab Deutsches Museum
Aleksandar Stajic / VRlab Deutsches Museum
Kulturreferat der Landeshaupstadt München
René Wagner / Okulon
Michael Bucher / Mifcom
Fred Lutz
Claudia Mittermaier