Projekt:

TRACING THE NEGATIVE SPACE

a study on dance exhibition                          

working title "Mensch Maschine Cyborg Dancing"

eine Tanz / XR Ausstellung im VRlab des Deutschen Museum

Künstlerkollektiv:

 

Visuals:  Tobias Gremmler,

Künstlerische Leitung / Choreografie: Angelika Meindl Mahnecke

 

Projektleitung & technische Entwicklung: Thomas Mahnecke


Preview

Video: Tobias Gremmler

Synopsis

 

Vision wird Realität!

 

Tanz findet normalerweise auf einer Bühne statt und der Zuschauer befindet sich im Stillstand.

Die Idee unserer medialen Szenografie ist jedoch, das der Raum selbst mit dynamisch ist und der Betrachter durch seine eigenen Bewegungen die Dramaturgie steuert und so die Inszenierung partizipativ mit gestaltet, und dadurch Teil der Szenografie wird. Für die künstlerische und choreografische Arbeit eröffnen sich durch die Einbeziehung der virtuellen Ebene ein großes in den nächsten Jahren noch auszulotendes aufregendes neues Gebiet. Denn die Arbeit mit der „virtuellen Realität“ ist noch ein relativ junges und unerforschtes Gebiet in der künstlerischen Darstellung.

In unserer Arbeit befassen wir uns nicht nur mit der zeitgenössischen Choreografie des Tanzes selbst, sondern auch mit wissenschaftlichen Themen der Bewegung und dem sogenannten negativ Raum. Den physikalischen Kräften zwischen Objekten die wir in unserer Ausstellung/Performance sichtbar und den Rezipienten Räumlich erfahrbar machen wollen.

Wir zielen darauf ab, neue Möglichkeiten von Tanz und neuen Medien zu erkunden. Die Integration der neuen Medien folgt dem Ansatz einen interaktiven Dialog zwischen den Tänzern, den Rezipienten und dem visualisierten 3 dimensionalen Raum herzustellen.

 

Damit das gelingt, unterstützt uns der  FFF Bayern und das VRlab des Deutschen Museum und das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, bei der Entwicklung des Konzeptes und der Realisierung einer Präsentation. 

Projektphase im VRlab im Deutschen Museum

Beschreibung des Projektes:

 

Jede Bewegung hinterlässt Spuren in ihrem energetischem Umfeld, Muster die wir nicht sehen aber erspüren. Unsere Körper sind zusammengesetzt aus Millionen sich in ständigem Wandel befindlicher Energiepartikel. Diese Bewegungen beeinflussen ihr Umfeld und formieren es neu. Der verborgenen Tanz dieser Kräfte im negativen Raum ist eine Art Parallelwelt die wir mithilfe moderner XR- und neuer Medien-Technologie sichtbar machen wollen.

Aus den Bewegungen der Tänzer*innen entstehen digitale Abbilder/Avatare, diese wiederum tragen die Energie der Bewegungen der Tänzer*innen hinaus in den amorphen Raum.

Ein Strudel aus Energiepartikeln lässt Bilderformen entstehen, die sich zusammenfügen aus den Bewegungen der Tänzer*innen, um an andere Stelle in eine neue Form zu fließen. Alles ist Bewegung, alles ist in einem sich ständig wandelnden Fluss der Darsteller und Betrachter gleichermaßen umgibt.

Die Eröffnung der Installation ist mit einer live Performance geplant, kann aber je nach Situation auch ohne live Tanz aufgeführt werden. Die Besucher der Installation werden als sich bewegende Umrisse aufgezeichnet und in die Szenografie mit eingeblendet.

Der Raum und die Szenografie hat sich also am Ende der Installation durch seine Besucher verändert.

Beschreibung des Formates:

Stellen wir uns vor, die visuellen Grenzen zwischen Live-Performance, Projektionen und Publikum lösen sich auf. Der Raum, das Bühnenbild und die Darsteller verschmelzen zu einer einzigen, visuell wahrnehmbaren, dreidimensionalen „Hyperwelt“. Ziel unseres Projektes ist es neuartige real / virtuelle „Bühnen"Welten" zu kreieren mit einer Echtzeitdarstellung des 3D projezierten Bühnenbildes bei zeitgleicher Interaktion des Rezipienten. Eine Multi-User-Interaktion mit Bewegungsschöpfungen der Tänzer und dem Zuschauer.

Für Regisseur*Innen ebenso wie für Choreografen/innen und dem Publikum erschließen sich nahezu endlose Dimensionen, die unsere Wahrnehmung herausfordern und die Fantasie beflügeln. Durch den Einsatz moderner Motion-Tracking Systeme, die in Echtzeit an digitale „Avatare“ gekoppelt sind, gewinnt z. B. im zeitgenössischen Tanz die Choreografie Dimensionen und Bewegungsschöpfungen, deren Vorstellungskraft nur wir selbst Grenzen setzen.

Es werden nicht nur Tänzer und „Avatare“ gemeinsam choreografiert, sondern auch Räume, Projektion und Darsteller sind kaum mehr zu unterscheiden. Sie vermischen sich. Gemeinsam mit ihnen tauchen wir ein in den dreidimensionalen „Hyperraum“, in dem alles möglich ist und Raum und Zeit sich aufgelöst haben.

Bilder:  Projektentwicklung

 

Unsere Förderer & Kooperationspartner für das Projekt

 

 

 

das VRlab des Deutsches Museum